Friedrich Forssman
Schloßteichstraße 3
34131 Kassel
Telephon 0561.36667
mail@lesetypografie.de

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Biographisches: Siehe hier

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»Ich brauche Scans mit 300dpi.« – »Aber der Scan hat doch 300dpi?« – »Ja, aber nicht bezogen auf die Ausgabegröße!« Hier klicken für ausgiebige Hinweise zu Auflösung und anderen Dingen, die beim Scannen zu beachten sind.

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Letzte Änderung an dieser Website: 05.06.2014

Projekte (Auswahl)

Bücher


• Arno Schmidt Stiftung Gestaltung aller Bücher und Drucksachen seit ca. 1990 (u.a. Satz des Spätwerks inkl. »Zettel’s Traum«/ Gestaltung der Website
• Weidle Verlag (Gestaltung aller Bücher seit 1995)
• Reclam Verlag Reihenkonzept der Reclam Bibliothek, ab 2008; für die Universal-Bibliothek , ab 2010; Liebesgedichte, ab 2011; »Was bedeutet das alles«, ab 2012 [alles mit Cornelia Feyll]
• Walter Benjamin: Werke und Nachlaß. Kritische Gesamtausgabe. Suhrkamp Verlag. Beginn der Arbeiten 2005, erste Bände 2008
• Die Beneke-Tagebücher. Erste Kassette mit vier Bänden und einem Begleitband: 1792–1795. Wallstein Verlag, 2012
• Wielands Werke. Kritische Gesamtausgabe. de Gruyter, seit 2008
• Ulrich Sonnemann: Werke in 10 Bänden. Zu Klampen Verlag. Erster Band 2006
• Werbemittel für Nils Holger Moormann, 2000 bis 2003 [mit Ursula Steinhoff und Ralf de Jong]
• Gutenberg-Jahrbuch: Neugestaltung 1989, Neugestaltung 2000, Betreuung 1990 bis 2005.
• Weitere Arbeiten für Verlage und Institutionen, u.a. Andere Bibliothek • Bibliographisches Institut • Das Bücherhaus • Deutsche Staatsoper Berlin • Hamburger Edition • Klassik Stiftung Weimar • Reclam Verlag • Reclam Verlag • Staatliche Kunstsammlungen Dresden • Suhrkamp Verlag • Verlag Weißer Stein • Verlag für Standesamtswesen • Zu Klampen
• Edition Huflattich, Stümper & ff: Eine Reihe von Heften mit Stücken von Bernd Rauschenbach und Jörg W. Gronius, gedruckt in einer Auflage von je 150 Exemplaren, die signiert, numeriert und »ausgewählten Leser verliehen« wurden. 35 Hefte, 1990 bis 2000, radikal vergriffen.

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Ausstellungen

Mitkuratorenschaft und Gestaltung von »Arno Schmidt 100«, Bomann-Museum Celle, 4. Mai bis 12. Oktober 2014.
Gestaltung von »Arno Schmidt, Bargfeld«, 6. Mai bis 12. Oktober 2014 in Bargfeld/Südheide.
Gestaltung von »Wieland Goethe Schmidt« im Wielandgut Oßmannstedt bei Weimar, 11. Mai bis 17. August 2014.
Gestaltung der Wanderausstellung »erfaßt, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus«. Erste Stationen: Paul-Löbe-Haus und Topographie des Terrors, Berlin 2014.
Gestaltung der Glauben-Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden, 2010–2011 [mit Marco Unterhaslberger].
Gestaltung von Ausstellung und Katalog: »2° – Das Wetter, der Mensch und sein Klima«, 2008–2009 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden / 2010–2011 in Basel, Kunstfreilager Dreispitz.
»Frankfurter Rundgang«, Ausstellungsmodul zu »Wie stellt man Literatur aus? Sieben Positionen zu Goethes Wilhelm Meister«, 2010 im Goethehaus Frankfurt [mit Susanne Fischer].
Mitkuratorenschaft und Gestaltung der Ausstellung »Arno Schmidt? - Allerdings!«, 2006 in Marbach/Neckar.
Gedenkstätte Weilmünster
, Gestaltung des Gedenkfriedhofs, 2002 [mit Ralf de Jong]
Ausstellungsgraphik für »Der (im)perfekte Mensch«, 2000-2002, Deutsches Hygiene-Museum Dresden und Gropiusbau, Berlin [mit Ralf de Jong]. Gestalter der Ausstellung: Fred Berndt.
Hermann Krone im Albertinum Dresden 1998, Ausstellungsgestaltung [mit Heike Schaffernicht]; Katalog, Begleitdrucksachen [mit Iris Farnschläder]

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CDs

Carus Classics
[mit Cornelia Feyll]

Publikationen

Hier klicken für die Website des Verlags von Lesetypografie, Detailtypografie und Erste Hilfe in Typografie, Hermann Schmidt Mainz.

Sämtliche Bücher, an denen FF mitgeschrieben hat, sind in bewährter Rechtschreibung verfaßt und in keinem der stochastischen Verfallsstadien des Konformismus-Flächenversuchs mit dem irreführenden Namen »Neue Rechtschreibung«.

»Lesetypografie« von Hans Peter Willberg und Friedrich Forssman. Die korrigierte und erweiterte Neuausgabe, gestaltet von Ursula Steinhoff und Friedrich Forssman, erschien zur Buchmesse 2005.

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»Detailtypografie« von Friedrich Forssman und Ralf de Jong (rdj@ralfdejong.de). Der Mathematik-Teil stammt von Johannes Küster (info@typoma.com).

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Die Doppelseite mit möglichst knappen Hinweisen für Autoren und Redaktionen, wie Textdokumente am besten so anzulegen sind, daß Typographen, Setzer und Satzqualität sich freuen, ist hier zu sehen.

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Weil ich öfters einmal nach den Englischen Akkoladen (Nasenklammern) gefragt werde, die auf Seite 187 abgebildet sind, habe ich sie neu gescant, retuschiert, in Pfade umgewandelt und als EPS sowie als PDF gespeichert. Durch Klicken auf diese Zeile kann man beide Formate herunterladen.
NEU: Jetzt auch die Französischen Klammern als Pfad-Umwandlung von Georg Seifert. Hier als PDF.

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Die in »Lesetypografie« erläuterten Kerning-Tabellen mit Anleitung sind hier zu finden:
Für Fontographer/Mac OS 7-9:
Detailtypografie_Kerning.sit
Detailtypografie_Kerning.zip

Musterworte für FontLab (Dank an Georg Seifert): Detailtypo-Musterworte-Fontlab4.txt

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»Erste Hilfe in Typografie« von Hans Peter Willberg und Friedrich Forssman. Bisher übersetzt ins Englische, Lettische, Polnische, Portugiesische, Russische, Schwedische, Spanische.

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Weitere Publikationen (Auswahl): Die Gestaltung der Gutenberg-Jahrbücher 1925 bis 1990 in: Gutenberg-Jahrbuch 1991 • Der Satz gebrochener Schriften in: Fraktur, Hg. Albert Kapr, Mainz 1993 • Der Schwindeltypograph in: Der Rabe 51, Hg. Susanne Fischer und Bernd Rauschenbach, Zürich 1997 • Vorjuror. Eine Plauderei in: Rasch-Hour, o.O. 2000 • »Warum dauert denn das so lange« in: ›Des Dichters Aug’ in feinem Wahnwitz rollend ...‹, Dokumente und Studien zu ›Zettel’s Traum‹, Hg. Jörg Drews und Doris Plöschberger, München 2001 • Was ist und wozu braucht man Detailtypografie? in: Streifband 9, Leipzig 2004 • Friedrich Forssman, Gilmar Wendt: A view from abroad in: istd-magazine, TypoGraphic 64, the National Issue • Cum laude. Die Gestaltung der Bücher des Kurt Wolff Verlags in: Kurt Wolff. Ein Literat und
Gentleman, Hg. Barbara Weidle, Bonn 2007

Vorträge, Lehrtätigkeite (Auswahl)

2014 Betreuung des »Inselstraßen«-Projekts der FH Darmstadt
2009/2010
Gastprofessur an der Kunsthochschule Kassel, FB Produktdesign, Fach »Prozesse und Methoden«
2010 Vortrag im London College of Communication in der Reihe »Talking Graphics«
2009/2010 Betreuung der Diplomarbeit von Liane Amelie Sorg, Kunsthochschule Kassel, FB Produktdesign
2009 Lehrauftrag an der Universität Erlangen, FB Buchwissenschaft: »Buchgestaltung beurteilen«
2008 Betreuung der Diplomarbeit von Friedrich Althausen, Bauhaus-Uni Weimar
2008 Betreuung des Dokumentations-Buches des »Kasbah«-Projekts der Kunsthochschule Kassel
2008 Vortrag »Editionstypographie« auf der Tagung »Typographie & Literatur«, FU Berlin
2006 Einladung als »Key Note Speaker« zum Workshop »Anmerkungspraktiken in literarischen Texten«, FU Berlin
2005 Typographie-Seminar für SAS Design, London
2003/2004 Gastdozent an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe; Themen: »Buchgestaltung« und »Ausstellungskonzeption«
2002 Tagungs-Vortrag mit Ralf de Jong zum Thema inhaltlicher Konnotierungen von typographischer Gestaltung in der frühen Neuzeit, FU Berlin
Seit 1990 zahlreiche Typographie-Seminare und -Vorträge (z.B. im Gutenberg Museum der Stadt Mainz, an der Deutschen Buchhändlerschule in Frankfurt-Seckbach, auf Tagungen des »Forum Typografie«, im Museum für Druckkunst in Leipzig, an der FH Mainz, an der Universität Mainz, an der FH Darmstadt, an der Universität Kiel, für die Münchner Typographische Gesellschaft, für die Arno Schmidt Stiftung, an der Hochschule Karlsruhe, für urw++ in Hamburg)

Auszeichnungen
(Auswahl)

2008 Zweimonatiges Praxisstipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo (Bilder von der Fahrt dorthin und wieder zurück.)

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European Design Award | Bronze 2014
Kometen in der Anderen Bibliothek (mit Cornelia Feyll)

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Stiftung Buchkunst | 2014
| 39 Octave Mirbeau: 628-E8 (Weidle) [Shortlist: 38 Christian Döring (Hrsg.): Die Kometen (Reihe, Die Andere Bibliothek; mit Cornelia Feyll) | 37 Carl Nixon: Settlers Creek (Weidle) | 36 Susanne Fischer, Bernd Rauschenbach (Hg.): »Und nun auf, zum Postauto!« (Suhrkamp)] | 2013 | [Shortlist: 35 U.D.Bauer: »O.T.« (Andere Bibliothek)] | 34 »Was bedeutet das alles? (Reihe, Reclam)] | 2011/2012 33 Joachim Kersten (Hg.): Arno Schmidt in Hamburg (Hoffmann und Campe) | 32 Pétur Gunnarsson: Ich meiner mir mich / Punkt Punkt Komma Strich (Reihe, Weidle) | 2010 31 Heinrich Hauser: Das Schwarze Revier (Weidle) | 30 Arno Schmidt: Zettel’s Traum* (Suhrkamp) | 2008 29 Reclam-Bibliothek, Reihenauszeichnung [mit Cornelia Feyll]; zusätzlich 2.Preis der Stiftung Buchkunst 2008 (Reclam) | 28 Raymond Federman: Pssst! (Weidle)* | 2007 27 Heinrich Detering (Hg.): Reclams großes Buch der deutschen Gedichte (Reclam)* | 26 Salamon Dembitzer: Die Geistigen (Weidle) | 2006 25 Walter Benjamin Archiv (Hg.): Walter Benjamins Archive (Suhrkamp) | 24 Stephen McClatchie (Hg.): Gustav Mahler »Liebste Justi!« Briefe an die Familie (Weidle) | 23 Wolfgang Brückle: Civitas Terrena (Deutscher Kunstverlag) | 2005 22 Klaus Manger, Jan Philipp Reemtsma (Hg.): Wielandgut Oßmannstedt [mit Fanny Esterhazy] (Hanser) | 21 Arno Schmidt: Nobodaddy’s Kinder (Suhrkamp)* | 2004 20 Susanne Fischer (Hg.): Alice Schmidt, Tagebuch aus dem Jahr 1954 (Suhrkamp) | 2003 19 Arno Schmidt: Fragmente (Suhrkamp)* | 2002 18 Susanne Fischer (Hg.): Arno Schmidt: Brüssel / Die Feuerstellung (Suhrkamp) | 2001 17 Sinclair, Herzfelde, Zur Mühlen: Werter Genosse, die Maliks haben beschlossen ... (Weidle) | 2000 16 Gerd Weiberg, Klaus Stadtmüller, Dietrich zur Nedden (Hg.): Kurt Schwitters A-N-N-A! (zu Klampen) | 15 Susanne Fischer, Bernd Rauschenbach (Hg.): Arno Schmidt: Seelandschaft mit Pocahontas (Suhrkamp) | 14 Nils Holger Moormann, Jörg W. Gronius, Bernd Rauschenbach: Möbelstücke [mit Ursula Steinhoff] | 13 Stephan Füssel (Hg.): Gutenberg-Jahrbuch 2000 (Gutenberg-Gesellschaft)* | 1999 12 Hans Peter Willberg, Friedrich Forssman: Erste Hilfe in Typografie (Hermann Schmidt Mainz) [mit Hans Peter Willberg] | 11 Hans Janowitz: Jazz (Weidle)* | 1998 10 Stephan Füssel (Hg.): Gutenberg-Jahrbuch 1998 (Gutenberg-Gesellschaft) | 9 Eric Schaal, Photograph (Weidle) | 8 Börsenverein (Hg.): Die Freiheit des Verlegers - Freedom to Publish [mit Iris Farnschläder, Ursula Steinhoff, Hans Peter Willberg] | 1997 7 Jörg W. Gronius, Bernd Rauschenbach: Stücke 2 (Weidle) | 1996 6 Susanne Fischer, Bernd Rauschenbach (Hg.): Arno Schmidts Lilienthal 1801 (Haffmans) | 5 Hans Peter Willberg, Friedrich Forssman: Lesetypographie (Hermann Schmidt Mainz) [mit Hans Peter Willberg]; zusätzlich 1.Preis der Stiftung Buchkunst 1996 | 1994 4 Susanne Fischer (Hg.): Arno Schmidt: Leviathan oder Die beste der Welten (Haffmans) | 1993 3 Arno Schmidt: Abend mit Goldrand (Haffmans) | 2 Hans Peter Willberg: Das Buch ist ein sinnliches Ding (Clausen & Bosse) [mit Hans Peter Willberg] | 1988 1 Irene Peschick: Soundwave (Robert Wilk) [mit Robert Wilk]
* = Lobende Anerkennung

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»Schönste Bücher aus aller Welt« | Bronze 2004
Susanne Fischer (Hg.): Alice Schmidt, Tagebuch aus dem Jahr 1954 (Suhrkamp) | Bronze 2002 Susanne Fischer (Hg.): Arno Schmidt: Brüssel / Die Feuerstellung (Suhrkamp)

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2011 Nominier
ung für den Designpreis Deutschland: Heinrich Hauser: Das Schwarze Revier (Weidle Verlag) | 2009 Nominierung für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland: Reclam-Bibliothek [mit Cornelia Feyll] | 2008 Nominierung für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland: Salamon Dembitzer: Die Geistigen (Weidle Verlag)

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1990 Gutenberg-Stipendium der Stadt Mainz (für die Diplomarbeit »Neugestaltung des Gutenberg-Jahrbuchs«)

Durchscheinen und Bundschatten – Skripte von Georg Seifert

»Das Buch ist ein sinnliches Ding«, sagte Hans Peter Willberg gern, und nannte eines seiner wunderbaren Bücher so. Das Buch ist auch ein sehr dreidimensionales Ding, und einer der Faktoren der Dreidimensionalität ist das Durchscheinen der vorigen Seite, ist Papier doch meist transparent. Das Durchscheinen sollte für gestalterische Zwecke genutzt werden, vieles zu dem Thema findet sich in »Lesetypografie«. Da aber selbst für den erfahrenen Buchtypografen die Durchschein-Effekte nicht leicht vorstellbar sind, habe ich mir oft gewünscht, daß es eine Transparenz-Simulation gäbe, und diesen Wunsch kundgetan.

Georg Seifert hat eine solche Simulation geschrieben, in Form eines Skripts für InDesign 2.0.2, CS und CS3. Dieses Skript kann man hier herunterladen:
DurchscheinenSkript1.1.zip
Man startet das Skript, es simuliert das Durscheinen der jeweiligen Rückseite im ganzen Dokument, und wenn man etwas geändert hat, startet man das Skript einfach erneut. Ein überaus nützliches Werkzeug.

Ebenso ist der Bundschatten ein Element, das man bei der Gestaltung gerne vergißt. Hier das passende Simulations-Skript:
Bundschatten.zip